Nominierung 2018

Kraftwerk Lausward

Peter Andres Beratende Ingenieure für Lichtplanung GbR

Tarpen 40, Valvo Park 1
22419 Hamburg
mail@andres-lichtplanung.de
www.andres-lichtplanung.de 

Lichtplanung:

Peter Andres, Katja Schiebler, Arne Hülsmann 

Weitere Projektbeteiligte:
Bauherr:

Stadtwerke Düsseldorf AG

Architekt/Innenarchitekt:

kadawittfeldarchitektur GmbH 

Elektroplanung:

Ingenieurbüro Sturm | Beleuchtung Fassade+Stadtfenster 

Fotorechte:

© Jens Kirchner

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Rahmen des Wettbewerbs (Dez. 2012) war für das Kraftwerk Lausward eine in den architektonischne Entwurf integrierte Fassadenillumination zu entwickeln. Das große Volumen des Kraftwerkes zerfällt in kleinere Formen, welche nachts von der Illumination zusammengehalten werden. Den stadtseitigen Abschluss des Gebäudes bildet ein ca. 63m hohes verglastes Gebäude, welches einen Schornstein beherbergt. Dieses Gebäude ist gleichzeitig aber auch ein halböffentlicher Platz, von dessen obersten Geschoss Besucher auf die Stadt schauen können.

Lichttechnisch ist die Illumination der Gebäudefugen, des Stadtfensters und die Handlaufbeleuchtung oben auf der Besucherplattform vom Wettbewerb bis zu Inbetriebnahme als ‚beratender Sachverstand‘ für den Architekten begleitet worden.

Das Kraftwerk Lausward stellt mit seiner Verortung in Sichtweite zu zentralen Punkten der Düsseldorfer Innenstadt ein besondere Anforderung an die Gestalt bzw. Inszenierung des Baukörpers. Die Konzepte für diesen Lösungsansatz sind in dem Wettbewerb 2012/2013 gemeinsam mit dem Architekturbüro kadawittfeldarchitekten gmbh in Aachen entwickelt worden. Die Lichtfarbe ‚grün‘ mit einem Peak bei 520nm referenziert auf eine Illumination eines längst rückgebauten Kühlturm in der Vergangenheit und ist gleichzeitig die positiv behaftete CI-Farbe des Bauherren.

Der Lage wurde im Hinblick auf die realisierten Leuchtdichten, deren Verhältnisse in Fuge und Stadtfenster Rechnung getragen. Ein großer Schwerpunkt bei der Bearbeitung dieses Projektes lag in der Kontrolle und Nachforderung der im Rahmen von Entwurf und Ausschreibung explizit verankerten Werte von Lichtfarbe (Peak 520nm), mittlerer Leuchtdichte, horizontaler und vertikaler Gleichmäßigkeit in den Fugen sowie das unbedingte Verhindern von ungeplanten Leuchtdichtemaxima, welche den Gesamteindruck stören. Für das Stadtfenster war eine farblich abgestimmte und in Intensität und Gleichmäßigkeit definierte Illumination beschrieben worden. Die Handlaufbeleuchtung war in Wirkung und Intensität ebenfalls in der Ausschreibung verankert. Spannend und herausfordernd war das Zusammenführen von architektonischem Anspruch und Lichtkonzept auf der einen Seite und der Baustellenrealität eines routinierten und professionellen Kraftwerksbauers (hier Fa. Siemens AG als Generalübernehmer) mit seinen Subunternehmern, gelenkt und gesteuert von einem engagierten Bauherren (hier die Stadtwerke Düsseldorf).

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