Nominierung 2017

JELZIN MUSEUM

Lichtwerke GmbH
Berrenrather Str. 188b
50937 Köln
www.lichtwerke.com

Lichtplanung
Prof. Stefan Hofmann
Alexander Klein
Daniel Becker

Fotorechte
Werner Huthmacher, Berlin

Kategorie
Internationales Projekt

Bauherr
Ville d‘Avignon

Architekt/Innenarchitekt
Boris Bernaskoni Architects
RAA Architects, Ralph Apfelbaum Architects

Elektroplanung
Jelzin Museum Group

PROJEKTBESCHREIBUNG

In Jekaterinburg wurde das Zentrum des historischen Erbes des ersten russischen Präsidenten Boris Jelzin – Jelzin-Center – eröffnet. Das  Zentrum ist ein Museum, in welchem Dokumente, Artefakte und Anschauungsmaterialien aufbewahrt werden, die zu seiner früheren Präsidentenkarriere in Beziehung stehen.

Das Boris-Jelzin-Präsidentenzentrum wurde auf dem Territorium eines ehemaligen Kaufhauskomplexes errichtet. Jekaterinburg – eine moderne Stadt in der Ural-Region – ist die Heimatstadt des ersten Präsidenten Russlands.

Der Moskauer Architekt Boris Bernaskoni hat dem Gebäude des Kaufhauskomplexes eine neue Fassadenhaut gegeben, notwendige Anbauten konzipiert und dazu gefügt. Teil dieses Ergebnisses ist eine Vorgangsfassade, die sich als vereinendes Element über das gesamte Gebäude legt und als Markenzeichen für die Stadt dient. Die Vorgangsfassade besteht aus perforiertem Stahlblech mit kreisrunden Öffnungen in sich wiederholender symmetrischer Abfolge.

Zusammen mit dem Architekten Bernaskoni wurde die komplette Medientechnik nahezu

unsichtbar hinter der perforierten Fassade vorgehalten. Die Fassade umfasst 2.500 qm und ist in einem Pixelpitch von 100x100mm vollständig mit videotauglichen LED-RGB Bildpunkten in der Qualität einer hochwertigen Videowand ausgeführt.

Fünf Überthemen bilden die Basis aller Inszenierungen: Architektur, Natur, urbaner Raum, Kultur und Kunst. Im Themenfeld Culture & Art werden regionale Motive einheimischer, uraler Stickereikunst und Ornamentik interpretiert. Bilder der weltweit bekannten russischen Künstler Kasimir Malewitsch und Ljubov Popova werden räumlich inszeniert umgesetzt.

Die Produktion und Umsetzung der einzelnen Themen erfolgte in analoger und digitaler Technologie. Gold-Pigmente eingetaucht in ein Ölbad erzeugen ein magisches Bild und wirken wie der vor sich hin schwebende “Stardust” des Universums. Computeranimierte Landschaftsinterpretationen auf Basis von Gebirgsfotografien des Urals haben nicht weniger Kraft.

Nach der Fertigstellung der Mediafassade mit deren festlichen Eröffnung misst sich der Erfolg des Projekts an den unzähligen Videos und Bildern auf YouTube und Instagram. Die Medien sind voll mit Fotos und Filmen und zeigen Menschen vor der  Medienfassende und in Interaktion mit ihr.

 

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