Nominierung 2017

MUSEUM JUDENGASSE FRANKFURT

mati AG
Webereistrasse 68
8134 Adliswil
Schweiz
www.mati.ch

Lichtplanung
Claude Hidber

Fotorechte
© mati AG ; © Jüdisches Museum Frankfurt ; © Space4 GmbH

Kategorie
Museen

Bauherr
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

Architekt/Innenarchitekt
Arbeitsgemeinschaft Space4, Henning Meyer, und teamstratenwerth, Christoph Stratenwerth,
Dirschl Federle Architekten, Kirstin Dirschl

Elektroplanung
Bastian Koch ITG Hochheim

PROJEKTBESCHREIBUNG

Mit der aktuellen Sanierung sollte der Ausgrabungs- und Ausstellungsraum aufgewertet werden und einen mehr musealen Charakter erhalten. Den dafür veranstalteten Architekturwettbewerb gewann die Arbeitsgemeinschaft space4 aus Stuttgart und teamstratenwerth aus Basel; mati AG wurde mit der Lichtplanung betraut.

Mit der Neuinszenierung wollte mati Lichtgestaltung auf die Feinheiten der Bauten eingehen. Licht und Schatten erzeugen eine Dramaturgie, die den Besucher durch die Ausstellung und die Häuser leitet, in denen Geschichten des Alltags der früheren Bewohner erzählt werden. Es zeigte sich, dass sich an unterschiedlichen Steinwänden und Mörtelarten auch die Geschichte der Häuser ablesen lässt: Wurde in den Anfängen der Judengasse noch vergleichsweise grosszügig gebaut, unterteilte man die Gebäude später aus Platznot mit neuen Zwischenwänden in mehrere Häuser. Diese Spuren der Zeit thematisieren die Lichtplaner, und so werden – in Absprache mit den Kuratoren der Ausstellung – die Zeitschichten nun auch in unterschiedlichen Farbtemperaturen weißen Lichtes gezielt angestrahlt.

 

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