Preisträger 2016

NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM MÜNCHEN

Conceptlicht GmbH
Kantstrasse 18 b
83301 Traunreut

Lichtplanung
Eva Lechermann-Wollscheid
Helmut Angerer
Tanja Erk, Martin Möller
Jan Nielsen
Annette Roller

Kategorie
Jurypreis Museum

Bauherr
Landeshauptstadt München, Baureferat

Architekt/Innenarchitekt
Georg Scheel Wetzel Architekten, Berlin

Elektroplanung
KMS, Aberlin und SBS, Hohenlinden

Fotorechte
Orla Connolly + Jens Weber Photographers, München

PROJEKTBESCHREIBUNG

Das NS-Dokumentationszentrum ist ein Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus in München, dessen Architektur geprägt ist von klaren geometrischen Strukturen. Die Nutzung gliedert sich in Ausstellungsgeschosse mit großzügigen Lufträumen, sowie Seminar- und Veranstaltungsräume in den Untergeschossen und Büros im obersten Geschoß.

Durch den Einsatz von linearen streng orientierten Lichtbändern, die in Akustikpaneelen an der Decke integriert wurden, nimmt das Beleuchtungskonzept die Grundzüge der Architektur auf. Die lineare Anordnung der Stromschienen unterstreicht dies zudem. Um ein ruhiges Deckenbild zu erzielen, wurden Strahler nur in ausgewählten Bereichen und so reduziert wie möglich eingesetzt. Die Ausstellungsmedien in der Dauerausstellung werden überwiegend durch flächige LED Hinterleuchtungen homogen illuminiert.

Um der Architektur und der Ausstellung in ihrer Eigenwirkung ausreichend Raum zu geben, nimmt sich die Beleuchtung grundsätzlich stark zurück. Durch den Einsatz von Ausblendlamellen bei der Grund- und Treppenbeleuchtung wird die Eigenleuchtdichte der Leuchten reduziert. Auch die Wahl der Strahler ist stark geprägt von den Ausblendeigenschaften. Durch Blendrahmen und Konturenschieber gelingt es eine Spiegelung in den Glasflächen der Tischelemente zu vermeiden. Somit tritt die Ausstellung in den Vordergrund – nicht die Leuchten.

 

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