Preisträger 2016 - Kategorie Hotel und Gastronomie

PARK HYATT WIEN

podpod design
Ferrogasse 10/4
1180 Wien
Österreich

Pokorny Lichtarchitektur
Fasangasse 25
1030 Wien
Österreich

Lichtplanung
Iris Podgorschek
Michael Podgorschek
Klaus Pokorny
Jaqueline Zichy
Anna Ciniero
Zeno Valenti

Kategorie
Hotel und Gastronomie

Bauherr
Signa GmbH

Architekt/Innenarchitekt
Neumann & Partner/FG Stijl

Elektroplanung
EPG-Elektroplanungsges. mbH

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die Verwandlung eines Bankgebäudes in ein Luxushotel: das Park Hyatt am Hof ist definitiv Wiens neue Referenz im Luxussegment.

Der Bauherr Signa Holding mit höchsten Ansprüchen, die internationalen Qualitätsstandards der Hyatt-Gruppe für 6* Top-Hotellerie, in Verbindung mit dem Anspruch des Bundesdenkmalamtes und der besten Restauratoren des Landes, die historische Substanz zu schonen und in ihrer Authentizität zu wahren, dazu die Visionen der Innenarchitekten von FG Stijl aus Amsterdam und schließlich die Aufgabe der Lichtplaner, ein zu jeder Tageszeit stimmungsvolles Lichtambiente zu schaffen.

Die Haustechnik in ihrer Komplexität ist beeindruckend. Für die Lichtplanung wurden Pokorny Lichtarchitektur für die Hotelzimmer und den Wellnessbereich, podpod design für die historischen Bereiche und das luxuriöse Penthouse engagiert. Der Hotelbereich ist besonders sensibel, was Lichtstimmungen betrifft, weil die Gäste sich in den Zimmern und öffentlichen Bereichen rundum wohl fühlen sollen.

Lichtkonzept historische Bereiche

Die Beleuchtung der historischen Bereiche basiert auf der technischen Aufrüstung alter Leuchten in Kombination mit dezent in der Architektur integrierten Leuchten. Mit Licht wurden die Besonderheiten der historistischen Architektur akzentuiert.

Die ehemalige Kassenhalle, zum Restaurant „Bank“ umfunktioniert, zählt zu den Top-Adressen internationaler Feinschmecker. Besonders beim Show-Cooking werden ausreichende Lichtniveaus und exzellente Farbwiedergabe benötigt, gleich daneben aber stimmungsvolles Ambiente für die erlesenen Gäste.

Die Prunkstiege führt zu den Meeting-Rooms und zum Ballsaal für Konferenzen, Bälle und Galaveranstaltungen, der seine Beleuchtung von stimmungsvoll bis konferenztauglich wechselt.

Es kamen in den historischen Bereichen hochwertigste LED-Leuchten mit 2.700K zum Einsatz. Dynamisches weißes Licht wurde bei den Uplights und bei den Glashinterleuchtungen eingeplant, um unterschwellig das Gefühl der Tageszeit zu vermitteln. Die Lichtszenen sind entsprechend dem Tagesablauf hinterlegt und können bei Bedarf manuell overruled werden.

Lichtkonzept Zimmer

Die stimmungsvolle Beleuchtung in den Zimmern besteht im Wesentlichen aus der Kombination von Deckeneinbauspots, Uplights und Steh- bzw. Tischleuchten. Die Schaltung der vorprogrammierten aber trotzdem dimmbaren Szenen (full, half, reading, night light) wird auf Touch Panels vom Hotelgast abgerufen.

Lichtkonzept Wellness

In den Tiefen des Gebäudes befand sich früher der Geldspeicher, der nun als Wellnessoase umgestaltet wurde. Im Zentrum liegt das Tonnengewölbe, dessen Lichtband sich im gold-verfliesten Schwimmbecken magisch zu einem Kreis spiegelt. In den weitläufigen Ruhezonen, Dampfbad, Sauna und Fitnesslandschaften wurde die Beleuchtung der Nutzung gemäß zum Entspannen eingesetzt. Die Behandlungsräume für Kosmetik- und Massagetreatments sind stimmungsvoll mit mehreren Szenen beleuchtet.

Lichtkonzept Penthouse

Wiens größtes Penthouse auf drei Ebenen wird vom Hotel an besonders anspruchsvolle Gäste vermietet. Alle LED-Leuchten sind warmweiß 2700 K mit sehr guter Farbwiedergabe ausgeführt. Eine Kombination aus Downlights, Indirektbeleuchtung, Uplights und dekorativen Leuchten sowie malerischen Terrassenbeleuchtungen. Eine Besonderheit ist das Master-Bath ohne Tageslicht, bei dem von einem Deckenrücksprung aus dynamisches Tageslicht suggeriert wird. Die Lichtsteuerung erfolgt ähnlich der Zimmer über Touch Panel, in den Gangbereichen  wurden Bewegungsmelder eingesetzt.

Steuerung und Lichtszenen

Alle Leuchten sind in LED Technologie und DALI ausgeführt. Für die Programmierung der Lichtszenen waren nächtelange Einstellarbeiten durch podpod design und dem Programmierer von Klenk & Meder erforderlich. Nutzerseitig erfolgt der Abruf der Lichtszenen jedoch vollautomatisch nach Tageszeit, kann aber bei Bedarf einfach per Touch-Panel overruled werden.

 

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