Nominierung 2018

HfbK Aula und Bibliothek, Hamburg

Hamburg Design GmbH

Klosterallee 78
20144 Hamburg
licht@hamburgdesign.de
www.hamburgdesign.de 

Lichtplanung:

Harry Mayer, Hartmut Bleschke (Bleschke Kunstlicht), Maike Diedicke, Agathe Wallach 

Weitere Projektbeteiligte:
Bauherr:

Hochschule für bildende Künste Hamburg

Architekt/Innenarchitekt:

asdfg  Architekten| asdfg Architekten 

Elektroplanung:

Elektro Diehn 

Fotorechte:

©Harry Mayer Hamburg Design GmbH

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die Aula der Hochschule für bildende Künste Hamburg, die von Fritz Schumacher als architektonisches Gesamtkunstwerk entworfen wurde, ist das Herzstück des 1913 eingeweihten Hochschulgebäudes. Ihre farbenfrohe Ornamentik war seit den 1950er Jahren unter einem grau-weißen Dispersionsanstrich verschwunden. 100 Jahre später wurde dieser Hauptsaal der HfbK komplett restauriert und in den Originalzustand zurück versetzt.

Der imposante Raum – 24 Meter lang, 11 Meter breit, bei 9 Meter Deckenhöhe – gilt als einzigartiges Gesamtkunstwerk aus Malerei und Architektur. Die Lichtplanung haben in einem internen Wettbewerb mit einer total reduzierten Designlösung, wir als drei Absolventen der HfbK gewonnen:

Harry Mayer, Hartmut Bleschke und Agathe Wallach als Hamburg Design Team.

Der festliche Raum sollte aus sich selbst heraus wirken ohne eine neue, fremde Designdimension. Die Lichtaggregate sollten quasi unsichtbar sein. Der Raum war von Schumacher als reiner Tageslichtraum geplant ohne künstliche Beleuchtung.

Wir haben in den Dimensionen aus der Kassettendecke eine Leuchte entworfen, die sowohl die Decke als auch den restaurierten Holzboden erstrahlen lässt. Die Leuchte besteht aus zwei U-Profilen, die Rücken an Rücken mit einem 3mm Abstandsblech kombiniert sind. Die LED-Platinen mit 30-Grad-Linsen haben keine Abdeckung und entfalten ihre bis zu 500lx auf dem Aula-Parkett. Die Sekundärleitungen von Reutlinger sind gleichzeitig die mechanische Aufhängung der Leuchten.

Das beeindruckende Monumentalfries »Die ewige Welle«, das sich über drei Wandflächen in der Aula erstreckende Wandgemälde des Malers Willy von Beckerath, das insgesamt 44 Meter breit und 4 Meter hoch ist, wurde gereinigt und restauriert, so dass es wieder in seiner ursprünglichen Farbenpracht leuchtet.

Die vorspringende Holzvertäfelung der Wände unterhalb des Gemäldes haben wir genutzt, um die gleichen Aggregate wie in den Deckenleuchten zu verwenden, als Uplights. Dadurch wird das Gemälde gleichmäßig ausgeleuchtet. Die Leuchte ist als Körper nicht sichtbar.

PREISVERLEIHUNG 2019

Ab jetzt können Sie Tickets für die Gala am 16. Mai 2019 in Wuppertal bestellen.

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