Nominierung 2018

Hotel Stadtbad Oderberger / Restaurant

team licht

Weidestr. 128
22083 Hamburg
h.giesecke@teamlicht.de
www.teamlicht.de 

Lichtplanung:

Julia Keterji, Hauke Giesecke 

Weitere Projektbeteiligte:
Bauherr:

Barbara und Hans-Dieter Jaeschke

Architekt/Innenarchitekt:

CPM Architekten | Verena Jaeschke 

Elektroplanung:

Firma Ochtendung, Elektro Ritter 

Fotorechte:

© Martin Nicolas Kunz / Hotel Oderberger

PROJEKTBESCHREIBUNG

In das ehemalige Heizkraftwerk des Oderberger Stadtbades wurde eine Restaurantnutzung integriert. Der Raum mit seiner historischen Architektur besitzt ein ganz besonderes Ambiente. Durch eine konsequente Entkernung ergaben für die Neugestaltung der Raumnutzung facettenreiche Möglichkeiten, so dass z.B. eine lichte Deckenhöhe von ca.15 m entstand.

In dieses Höhenmaß wurden drei Ebenen eingezogen, die den Raum durch Versatz jedoch nicht komplett ausfüllen. So ergaben sich perspektivisch vielfältige Sichtachsen. Bei der Lichtkonzeptfindung wurde schnell klar, dass dieses Ambiente mit der besonderen Rauigkeit der Wände optisch zusätzlicher Inszenierung bedarf.

Das Licht sollte alle vertikalen Flächen betonen und somit die großzügige Dimensionen erlebbar machen. Die hierfür verwendeten Leuchten wurden hinter Metallblenden verborgen, damit der Fokus der Wahrnehmung auf dem Streiflicht an den Wänden liegt und die Leuchten selber nicht als störend empfunden werden. Dies ist gerade aufgrund der oben beschriebenen Wandbeschaffenheit ein wichtiger Reduktionsaspekt.

Als weitere Lichtkomponente wurden die Tische mit flexiblen Strahlern und zylindrischen Pendelleuchten akzentuiert.

Diese Leuchtenelemente besitzen eine zurückhaltende Formsprache, damit der Gesamteindruck des Raumes durch den Leuchteneinsatz nicht zu stark geprägt wird.

Auf opulente dekorative Leuchten wurde verzichtet, um ein Überfrachten im Raum zu vermeiden. Die Lichtgestaltung des Luftraums wurde -dem Konzeptgedanken folgend- ebenfalls ohne physikalische Sichtachseneinschränkung nicht mit abgependelten Elemente ausgestattet. Anstelle dessen wurde eine Retroneon-Schriftzug mit dem Namen des Restaurants vertikal auf eine Wandscheibe geplant.

Dieser bildet einen guten Kontrast zum übrigen Lichtkonzept und dient zusätzlich als klassischer „Eyecatcher“. Abgerundet wurde das Lichtkonzept mit linearen Lichtelementen, welche in die Bankmöbel sowie Tresen integriert wurden. Diese sorgen für eine zusätzliche warme, angenehme Lichtatmosphäre. Damit das Zusammenspiel aller Lichtelemete gut aufeinander abgestimmt werden konnte, wurde die Restaurantbeleuchtung Teil der gesamten Haussteuerung und in dimmbar ausgeführt.

EINREICHUNGEN 2019

Bis zum 30.09.2018 können Sie Projekte für den Lichtdesignpreis 2019 einreichen.

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