Nominierung 2019

Stadtbar Wien

podpod design
Ferrogasse 10/4
1180 Wien
Österreich
studio@podpoddesign.com
www.podpoddesign.at

Lichtplanung:
Michael u. Iris Podgorschek
Anna Ciniero

Kategorie
Hotel / Gastronomie

Weitere Projektbeteiligte:

Bauherr:
Kaveh Ahi

Architekt/Innenarchitekt:
Artec Architekten

Elektroplanung:
Art for Art

Fotorechte:
© Oskar Schmidt, Vienna

PROJEKTBESCHREIBUNG

Die von Artec Architekten als illusionistisches Raumgelenk zwischen Albertina und Burggarten gestaltete Wiener Stadtbar wurde von Kaveh Ahi 2017 eröffnet. Die stimmungsvolle Beleuchtung wirkt als wesentliches Gestaltungselement um bei cooler Musik und ausgezeichneten Cocktails den stimmungsvollen Rahmen bis in die späten Abendstunden zu schaffen.

Mit sensibler Integration der Beleuchtung in den Einrichtungselementen treten die Lichtquellen in den Hintergrund, während das Ambiente bespielt wird und damit der Raum, die Drinks und die Gäste in einem lebendigen Lichtraum wirken können. Mit vorprogrammierten Lichtszenen werden dem Tagesverlauf angepasste Lichtstimmungen – von hell bei Tageslicht bis low Level in der Nacht – abgerufen, die manuell overruled werden können. Mit der gefühlvollen Kombination der verschiedenen dimmbaren Lichtquellen in verschiedensten Raumebenen können vielfältige Lichtstimmungen komponiert werden.

Die zentrale Bar mit DJ-Pult bildet das Herzstück und verbindet die beiden Raumbereiche, die mit raffiniert eingesetzten großflächigen Spiegeln quasi ein Raumwunder erzeugen und das Lokal wesentlich größer erscheinen lassen. Das exklusive Angebot an hochprozentigen Drinks wird durch die dezente Regalbeleuchtung, welche die Flaschen selbst in Beleuchtungskörper verwandelt, – die Hauptdarsteller der Bar. Im oberen umlaufenden Board ist in einer Fuge zurückversetzt das Direktlicht auf den Counter mit Microlinsen nahezu unsichtbar integriert. Dieser dezente Lichtstrahl betont die Zone zwischen Barkeeper und Gast, in der die Drinks gereicht werden, in ihrer Farbigkeit und Brillanz. Auf dem Board ist an der Oberseite eine Indirektbeleuchtung zur Deckenaufhellung für die Tagesstimmung eingebaut.

Die kubischen roten Sitznischen schweben durch die indirekte Unterleuchtung auf keramischen Fliesenteppichen, deren Muster archetypisch für die Wiener Gründerzeitbauten steht. Hinter den Rückenlehnen sind lineare LED-Kanäle nach oben gerichtet um etwas Streulicht zu erzeugen und wenige engstrahlende (3°!), sehr gut ausgeblendete LED-Ministrahler mit sehr warmer Farbtemperatur sorgen für Akzente, die das Ambiente interessant und lebendig wirken lassen. Dies ermöglicht, die Drinks auf den Tischchen auch in der dunklen Spätnachtstimmung verlockend funkeln zu lassen.

Im schwarzen Tunnel im hinteren Bereich – dem Gang zum WC – werden bewusst die
Raumgrenzen aufgelöst und daher ist dieser Gang nur minimal mit Deckeneinbau-Spots
beleuchtet. In der Damen-Toilette setzen sich die schwarz-glänzenden Oberflächen fort, die in
einem Spiel von Dunkel und Licht auf den hellen Waschtischen samt WCs und mit strahlenden
zurückversetzten Spiegelringen zum Schminken kontrastiert.

Alle Leuchten sind DALI-dimmbar ausgeführt und in einer Lichtsteuerung eingebunden. Die
Lichtszenen würden vor definiert und über den Tagesverlauf hinterlegt. dennoch ist es dem
Betreiber möglich, manuell einzugreifen und situationsgemäß individuell reagieren zu können.

PREISVERLEIHUNG 2019

Ab jetzt können Sie Tickets für die Gala am 16. Mai 2019 in Wuppertal bestellen.

ZUR BESTELLUNG