Lichtdesigner des Jahres

Licht Kunst Licht

Licht Kunst Licht als Lichtdesigner des Jahres

Lichtdesigner des Jahres beim Deutschen Lichtdesign-Preis, der sich in der Fachwelt zu einem aussagekräftigen Indikator für die Qualität professioneller Lichtlösungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern etabliert hat, ist in diesem Jahr das international tätige Planungsbüro Licht Kunst Licht.

In der Gesamtwertung überzeugte die vor 27 Jahren gleichzeitig an den Standorten Bonn und Berlin gegründete Licht Kunst Licht AG mit 7 Nominierungen und 3 Auszeichnungen:

  • Das Deutsche Elfenbeinmuseum Erbach in der Kategorie „Museum“
  • Das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln in der Kategorie „Bildung“
  • Eine Mitarbeiterkantine Düsseldorf in der Kategorie „Hotels / Gastronomie.

Für sein integriertes Tages-/Kunstlichtkonzept für den Landtag Baden-Württemberg erhielt das Büro außerdem den Sonderpreis Tageslicht.

Licht Kunst Licht wird von seinem Gründer Prof. Andreas Schulz geleitet. Der studierte Elektroingenieur mit Schwerpunkt Lichttechnik ist seit mehr als 30 Jahren als Lichtplaner für Architektur- und Eventbeleuchtung tätig. Sein Büro mit heute ca. 25 Mitarbeitern hat weltweit an mehr als 700 Projekten mitgewirkt. Als Gründungsprofessor für das Kompetenzfeld Lighting-Design an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim ist der bei internationalen Konferenzen gefragte Redner für die Ausbildung von künftigen Lichtplanern verantwortlich.

Darüber hinaus berät Andreas Schulz staatliche Institutionen und Behörden zu Licht und Energiethemen und ist Mitglied im Lichtbeirat der Stadt Berlin. Seit 2010 engagiert er sich im Board of Directors der IALD (International Association of Lighting Designers), seit 2015 ist er Chair des IALD Europe Steering Committees.

Die Standorte der ca. 120 für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2018 eingereichten Wettbewerbsprojekte erstrecken sich über die gesamte Bundesrepublik von Neuruppin über Erbach bis München. Außerdem wurden Projekte aus der Schweiz und aus Österreich eingereicht. Drei Monate lang haben die Mitglieder der ehrenamtlichen fünfköpfigen Jury sowie der diesjährige Gastjuror Thomas Mika, Lichtdesigner des Jahres 2017, jedes Projekt aus der Vorauswahl persönlich in Augenschein genommen, um die tatsächliche Qualität zu überprüfen.

Mit dem in verschiedenen Kategorien verliehenen Deutschen Lichtdesign-Preis wollen die Veranstalter der professionellen Beleuchtung von Projekten – als ein wesentliches Modul für die Qualität der gebauten Umwelt – öffentliche Wertschätzung verleihen. Im europäischen Raum findet der in den USA und Großbritannien seit langem etablierte Beruf des Lichtdesigners erst seit wenigen Jahren auf breiterer Ebene Anerkennung. Unabhängig von der Größe des Bauvorhabens setzen Architekten im Bereich der Beleuchtung heute zunehmend auf die Unterstützung von Lichtdesignern, die ihr technisches, wahrnehmungspsychologisches und gestalterisches Wissen in die Anforderungen an die Beleuchtung einbringen. Auch in der künstlerischen Umsetzung von Konzepten hat sich Licht längst als wichtiges Medium etabliert.

EINREICHUNGEN 2019

Bis zum 30.09.2018 können Sie Projekte für den Lichtdesignpreis 2019 einreichen.

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